Antlitz- und Zungendiagnostik

Antlitzzeichen wurden von erfahrenen Therapeuten von jeher in der Diagnostik akuter und chronischer Erkrankungen, eingesetzt.

Hans-Dieter Bach´s Blick für den Organismus als Ganzes ist faszinierend.

In über zwei Jahrzehnten seiner praktischen Tätigkeit hat er vor allem langfristige Phänomene beobachtet.

In seinen beeindruckenden Büchern stellte Bach auch Bezüge zur Traditionellen Chinesischen Medizin(TCM) dar, die teilweise so gar nicht in unser europäisches Krankheits – Ursache – Wirkungs – Denken passen wollen.

Er hat altes Wissen der TCM aus dem Bereich der Antlitz- und Zungendiagnostik mit dem Wissen des westlichen Kulturkreises in neuer, übersichtlicher Form, zusammengetragen.

Bei der Zungendiagnose wird auf zahlreiche Merkmale geachtet, die einen bedeutsamen Hinweis auf Störungen und energetische Ungleichgewichte in den Organsystemen geben. Da die einzelnen Zungen-Areale dem Organsystem zugeordnet werden, kann insbesondere der Zustand der Verdauungsorgane angezeigt werden.

Der Therapeut achtet auf:

  • Form
  • Farbe
  • Beschaffenheit
  • Schwellungen
  • Art und Farbe des Zungenbelages
  • Furchen
  • Pupillenvergrösserungen

Bach sowie Huther und viele andere Antlitzdiagnostiker konnten aus den unscheinbarsten Veränderungen der Zungenoberfläche Rückschlüsse auf das Innenleben des Patienten ziehen.

Schon Goethe meinte:
„Nichts ist drinnen, nichts ist draußen:
Denn was innen, das ist außen!“

Diese Diagnosemethode, geprägt durch verschiedene Antlitzdiagnostiker, stellt für den Therapeuten eine nicht zu unterschätzende Hilfe dar, um einen Patienten einfach, schnell, kostengünstig und völlig schmerzfrei, zu betrachten.