Homöopathie – Isopathische Homöopathie

Therapien - Homöopathie Isopathische StuttgartIsopathie ist eine historische Therapierichtung der Alternativmedizin, bei der bestimmte Krankheitserreger zu Heilmitteln verarbeitet werden.

Die wichtigste Grundregel der Isopathie lautet: „Aequalia aequalibus curentur“ (= Gleiches möge mit Gleichem geheilt werden, im Gegensatz zum Grundsatz der Homöopathie „Similia similibus curentur“ = Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden).

Die Krankheit soll also mit demselben Erreger geheilt werden, durch den sie ausgelöst wurde.

Die Isopathie muss an dieser Stelle unterschieden werden in die Behandlungsmethode, die bereits 1842 von Samuel Hahnemann erwähnt wurde und die Form der Isopathie, die 1925 durch Günther Enderlein begründet wurde (siehe Geschichte).

In der letzteren Form wird davon ausgegangen, dass Krankheiten durch Toxine (Gifte) verursacht werden. Diese Toxine verursachen eine Regulationsstörung im Körper. Durch Fehlernährung, ungünstige Umweltbedingungen, Alterungsvorgänge oder eine schlechte psychische Verfassung können sich bestimmte Partikel im Blut, sogenannte Protiten, zu Mikroorganismen – zuerst Bakterien und dann Pilzen – weiterentwickeln.

Mikroorganismen sind in der Lage, durch die beschriebenen exogenen Einflüsse ihr Erscheinungsbild bzw. ihre Formen und ihre Entwicklungsstufen, zu verändern und dadurch Erkrankungen zu verursachen.

Die Isopathie beruht auf der Meinung, dass Mikroorganismen im Körper unter besonderen Bedingungen in verschiedenen Erscheinungsformen und Entwicklungsstadien vorhanden sind.

Der gesunde Organismus kann die höher entwickelten Formen abbauen und unschädlich machen. Der kranke Organismus – nur bedingt. Durch die Verabreichung von nicht krankmachenden Entwicklungsstufen eines Keimes kann ein Abbau der weiterentwickelten Bakterien oder Pilze ausgelöst werden.