Sonographie – Ultraschall

ZDIM-Logo-TeaserUltraschall ist nichts anderes als Schallwellen, deren Frequenz oberhalb der Hörgrenze des menschlichen Ohrs – also über 20.000 Hertz – liegt. Hierbei werden über einen Schallkopf Schallwellen gesendet & empfangen.
In der Medizin wird die Ultraschalluntersuchung zur Diagnose, zur Verlaufskontrolle und zur Bewertung einer Therapie angewandt.
Der Vorteil vom Ultraschall ist, dass das Verfahren aussagekräftig, kostengünstig, risikofrei sowie leicht und schnell anwendbar ist.

Im Prinzip wird ein Bild in der Medizin mit Hilfe von Ultraschall dadurch erzeugt, dass der in den Körper eingestrahlte Ultraschall an den verschiedenen Geweben unterschiedlich reflektiert wird. Die gesamte Steuerung und Auswertung von Ultraschallgeräten erfolgt rechnergesteuert. Untersuchungen mit Ultraschall werden als Sonographie bezeichnet.
Schlecht zugänglich für Ultraschalluntersuchungen sind Luft gefüllte Organe wie die Lunge oder der Magen- Darmbereich. In der medizinischen Diagnostik wird derzeit Ultraschall mit einer Frequenz von 2 MHz bis 20 MHz verwendet. Dabei ist festzustellen, dass Ultraschall um so weiter ins Gewebe eindringt, je geringer seine Frequenz ist, aber mit abnehmender Frequenz sinkt auch das räumliche Auflösungsvermögen.

Anwendungsgebiete:

– Ultraschalluntersuchung des Herzens (= Echokardiographie), der Brust, Schilddrüse, der Extremitäten sowie der Bauchdecke
– Bauchraum mit Nieren, Bauchspeicheldrüse, Blase, Milz, Leber, Bauchgefäßen sowie die Gebärmutter. Hierbei werden Frequenzen mit verschiedenen Eindringtiefen von ca. 15 – 20 cm verwendet
– im Prinzip können aber alle Körperteile geschallt werden

Im Zentrum der interaktiven Medizin haben wir derzeit ein modernes Ultraschallgerät um den Bauchraum (Abdomen) zu schallen.